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Citrix veröffentlicht XenServer 5.5

Geschrieben von michael @ 2009-06-17 22:50:58

Citrix hat Version 5.5 seines Hypervisors XenServer veröffentlicht. Neu in diesem Release sind unter anderem die optionale Anbindung an Microsofts Active Directory und die Unterstützung weiterer Gastsysteme – darunter Red Hat Linux Enterprise (RHEL) 5.3, Debian 5.0 "Lenny" sowie Suse Linux Enterprise 11 (SLES) von Novell.

Auch an der Backup- und Snapshot-Funktion hat das Entwicklerteam gefeilt. So ist es jetzt möglich, Abbilder sowohl über die Verwaltungkonsole XenCenter als auch über die xe-Kommandozeile zu erstellen und zu organisieren. Die kommerzielle Variante Citrix Essentials bringt zudem Features wie Workload Balancing und die Anbindung an StorageLink via Citrix StorageLink Gateway (nur auf der Kommandozeile). Xenserver 5.5 steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

Quelle: Heise.de
Oracle übernimmt Sun Microsystems

Geschrieben von michael @ 2009-04-20 21:53:06

Der US-amerikanische Softwarekonzern Oracle übernimmt Sun Microsystems. Der Kaufpreis betrage 9,50 US-Dollar je Aktie, gab Oracle bekannt. Die gesamte Kaufsumme beträgt demnach 7,4 Milliarden US-Dollar – inklusive der Übernahme von Suns Schulden. Der Sun-Vorstand hat der Transaktion zugestimmt, die im kommenden Sommer abgeschlossen werden soll. Zuvor müssen noch die Sun-Aktionäre zustimmen.

Oracle versucht schon seit einiger Zeit, über die Offerte von Datenbanksystemen und Business-Anwendungen hinaus sich als Komplettanbieter einer Softwareinfrastruktur zu etablieren, bei dem ein Unternehmen alles für seine Bedürfnisse bekommen kann – vom Betriebssystem über die Middleware und die Entwicklungstools bis hin zu den Anwendungen und den zugehörigen Dienstleistungen. Mit Sun bekommt der Konzern nun unter anderem die für diese Infrastruktur notwendige Server-Hardware, ein eigenes Unix-System sowie Linux-Technik, Java als Grundlage für weborientierte Anwendungen und auch diverse Entwicklungswerkzeuge.

Bei Oracle ist man sich sicher, dass Sun, die in den letzten Quartalen eher rote Zahlen schrieben, im ersten Jahr nach der Übernahme 1,5 Milliarden US-Dollar zum operativen Gewinn beitragen wird. Im zweiten Jahr sollen dann schon 2 Milliarden US-Dollar durch die neue Tochterfirma in die Kassen des Datenbankspezialisten gespült werden. Larry Ellison, in der IT-Branche nicht gerade dafür bekannt, mit seiner Meinung hinter den Berg zu halten oder seine Geschäfte sanftmütig zu betreiben, hat in den vergangenen Jahren mit diversen Zukäufen Oracles Position stark ausgebaut. Mehr als 25 Milliarden Dollar ließ Oracle für Zukäufe springen. Mit der Übername von Sun "wandele man die IT-Industrie um", betonte Ellison nun. Oracle werde die einzige Firma sein, die ein integriertes System anbieten könne, bei dem alle Teile zusammenpassen und zusammeanarbeiten, sodass die Kunden nicht selbst Hand anlegen müssen.

Zuvor hatte IBM Interesse an dem Unix- und Server-Spezialisten bekundet und 7 Milliarden US-Dollar geboten. Sun lehnte das Angebot ab und IBM zog die Offerte zurück. Sun wurde aber weiter als Kandidat für eine Übernahme gehandelt, der Konzern hatte sich selbst immer wieder als Kaufobjekt ins Gespräch bei anderen Firmen gebracht.

Quelle: Heise.de
Citrix XenServer wird kostenlos

Geschrieben von michael @ 2009-02-23 20:11:59

Citrix will die nächste Version der Enterprise-Variante der Virtualisierungslösung XenServer kostenlos verfügbar machen. In dem Angebot inbegriffen sind neben dem Hypervisor selbst auch das Management-Tool XenCenter, das Live-Migrationswerkzeug XenMotion sowie die Anbindung an bestehende Storage-Systemen und der Zugriff auf gemeinsamen Ressoucen (Resource Pools). Der XenServer unterstützt sowohl Linux- als auch Windows-Gastsysteme. Zugleich macht Citrix die Software zum Kernbestandteil seiner Plattform zum Virtualisieren, Verwalten und Verteilen von Windows-Anwendungen XenApp.

Citrix XenSserver setzt auf den quelloffenen Virtualisierer Xen auf und ergänzt diesen um Features wie eine zentralisierte Verwaltung der virtualisierten Systeme. Das Produkt ist eine Weiterentwicklung des früheren XenEnterprise, das mir der Übernahme von XenSource vor anderthalb Jahren in die Hände von Citrix gelangte. Das Unternehmen positioniert die Software als direkte Konkurrenz zu VMwares ESX-Lösung. Wem der Funktionsumfang des XenServer nicht reicht, kann auf Citrix neues kommerzielles Angebot Citrix Essentials zurückgreifen, das die freie Lösung um Features wie Hochverfügbarkeit und dynamische Provisionierung erweitern soll.

Anmerkung der Redaktion:

Interessant ist hier vor allem ein Vergleich zum aktuellen VMware 3i.

Quelle: Heise.de
Mediamarkt bietet MP3-Songs ohne DRM an

Geschrieben von michael @ 2009-01-31 11:53:06

Der Einzelhändler Mediamarkt bietet in seinem Musik-Download-Portal ab sofort MP3-Dateien ohne digitales Rechtemanagment (DRM) an. Damit können deutsche Nutzer erstmals auf über 3 Millionen Titel aller Major Labels im MP3-Format zugreifen. Ein Großteil des Katalogs steht nach Angaben des Unternehmens mit einer Bitrate von 320 kBit/s bereit. Zur Einführung umwirbt Mediamarkt die Online-Kundschaft mit einem bis zum 9. Februar begrenzten Angebot: Die 300 Toptitel des Jahres 2008 gibt es für je 50 Cent, dazu 300 Top-Alben zu je 5 Euro. Die günstigen Albenpreise gelten selbst für Sampler wie The Annual Winter 2009 von Ministry of Sound mit 49 Tracks oder die Bravo Hits 62 mit 43 Titeln. In Kürze soll auch das Download-Angebot des Schwesterunternehmens Saturn komplett auf MP3 umgestellt sein.

Hinter dem Angebot beider Shops steht das Unternehmen 24-7 Entertainment als technischer Dienstleister. Mediamarkt und Saturn sind die ersten Partner, denen die Labels den DRM-freien Vertrieb gestattet haben. "Voraussichtlich werden die Shops unserer anderen Partner im Laufe des Jahres ebenfalls auf DRM-freien MP3-Download umgestellt", so ein Mitarbeiter von 24-7 gegenüber heise online. Demnach dürften MP3-Dateien zukünftig auch in den Shops von Medion, Magix und Freenet zu haben sein.

Mit Spannung wartet die Musik-Branche nun auf die Kundenreaktionen auf die DRM-freien Angebote. Platzhirsch Apple bietet im iTunes Store bereits seit Anfang des Jahres DRM-freie Musik an, bleibt allerdings dem AAC-Format treu.

Quelle: Heise.de
Citrix arbeitet an Desktop Hypervisor

Geschrieben von michael @ 2009-01-20 21:32:22

Citrix Systems arbeitet gemeinsam mit Intel an einem "Bare-Metal"-Hypervisor für PCs. Ein solches Produkt könnte die Desktop-Virtualisierung um einiges populärer machen.

Ein sogenannter Bare-Metal-Hypervisor (auch als "Typ 1" bezeichnet") läuft unabhängig vom Betriebssystem direkt auf der nackten Rechner-Hardware und ist damit unter anderem sicherer als "Typ-2"-Lösungen wie "VMware Workstation". Er soll laut Citrix und Intel auch bessere Performance ermöglichen, indem Applikationen direkt auf dem Client ablaufen und nicht auf einem entfernten Server.

Citrix und Intel wollen den PC-Hypervisor in der zweiten Hälfte 2009 auf den Markt bringen. Intel wird ihn der Firmware beilegen, die es an PC-Hersteller liefert, in der Hoffnung, dass diese den Hypervisor dann auf ihren Desktops und Notebooks vorinstallieren. Citrix kann die Software ebenfalls mit seinen Produkten verteilen.

Der Hypervisor ist die Softwareschicht, welche die Interaktion zwischen einer Virtuellen Maschine und der unterliegenden Hardware steuert. Heute sind auf Clients vor allem Typ-2-Hypervisor geläufig, die auf dem "Host-Betriebssystem" laufen.

Der Virtualisierungs-Pionier VMware hatte bereits im Oktober einen Bare-Metal-Hypervisor für den Client angekündigt. Dieser soll ebenfalls in der zweiten Hälfte 2009 erscheinen.

Virtualisierung ist im Server-Bereich bereits gang und gebe. Auf dem Desktop konnte sich die Technik aber noch nicht auf breiter Front durchsetzen. Befürworter versprechen Anwendern enormes Einsparpotenzial, weil IT-Abteilungen damit Desktop-Images zentral erstellen und verwalten können statt für jeden Client inviduell.

Aktuelle Ansätze weisen noch Schwachpunkte auf. "XenDesktop" von Citrix und VMware "View" zum Beispiel speichern Desktop-Images in virtuellen Containern auf dem Server und "streamen" sie von dort zum Arbeitsplatz des Endnutzers. Dabei können für diesen Performance-Probleme auftreten, weil die Daten ständig über das Netz hin- und herfließen müssen. Außerdem lässt sich damit nicht offline arbeiten. VMware "ACE" speichert das Image stattdessen auf einem Typ-2-Hypervisor. Das ist schneller und funktioniert auch ohne Netz, ist aber unsicherer weil abhängig vom unterliegenden Client-OS.

Bare-Metal-Hypervisor sollen diese Schwächen beseitigen. Sie erlauben es einer Firma darüber hinaus auch, zwei Images auf einem Rechner zu installieren - zum Beispiel eine Büro-Arbeitsumgebung und eine weitere für die private Nutzung.

Citrix will bei seiner Lösung auf die Virtualisierungstechnik "VT" zurückgreifen, die Intel mit seinen "VPro"-Chipsets für Firmen-PCs liefert. Sie soll dann auf vorhandenen Rechnern mit dieser Technik laufen, und Applikationen bedürften dafür keiner Anpassung, erklärte Ian Pratt, Gründer des Open-Source-Projekts "Xen" und inzwischen Vice President bei Citrix. Xen bildet natürlich auch die Softwarebasis für den Bare-Metal-Hypervisor. Citrix wird diesen vermutlich sowohl in einer Open-Source- als auch in einer kommerziellen Variante anbieten. Ob diese separat verkauft oder nur mit PCs oder anderer Software gebündelt wird, ist noch nicht bekannt.

Quelle: Computerwoche.de
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